Gestern haben sich die Freiwlligen aus Buenos Aires in einem wunderschönen Café zu einem Kaffee verabredet. Es ging also mit Johanna nach 90 Minuten Busfahrt zu Fuß an bekannten Plätzen der Stadt vorbei - "Piramide de Mayo & dem Regierungssitz von Argentinien - der Casa Rosada.
Dann hieß es in der Avenida de Mayo das Gran Cafe Tortoni - mehr oder weniger - zu finden.
Das fiel uns nicht besonder schwer, denn vor diesem standen ca. 30 lachende Touristen mit ihren gezückten Kameras und warteten auf einen freien Tisch im Inneren. Nachdem die Anrufe bei Andreas Schubert, dem Meeting-Leiter, erfolglos blieben hieß es dem Türsteher klarmachen, dass eventuell eine Gruppe Deutscher einige Tische reserviert haben. "Hablas inglés?" Er reagiert mit "Un poco".
Als ich nur die Worte "we reserved..." in den Mund genommen hatte wurde uns die Tür zu diesem palastähnlichen Saal aufgerissen. Schließlich trafen wir am anderen Ende den Tisch der Rudolf Steiner Leute. Ach das war ein schönes Gefühl - in so einer riesigen Stadt die Leute vom Tuebingen-Seminar wiedersehen zu können. Erfahrungen wurden ausgetauscht und ich konnte "geladenen" Vorfreiwilligen beim Berichten von ihrem Dienst zuhören.
Nachdem die Sitzung für beendet erklärt wurde, die Freunde die Rechnung beglichen hatten ging es noch zu meiner bekannten Fressbude. Dort gab es dann noch für die Leutchen "Chorizo" zum Abendbrot.
Immer wenn ich dieses Wort in den Mund nehme muss ich an die tollen Spanischstunden denken, die immer ähnliche Gespräche über paprika-Wurst pikant (Chorizo) mit sich zogen.
Von der 11. bis hoch zur 13. Klasse - endlich kann ich sagen: Die hat echt eine pikante Seite !
Was jetzt auch noch auf die Seite gehört; und ich jetzt schon bei den Erfahrungen von damals bin muss dies hier noch gesagt werden bevor ich den Weg ins Bett so langsam einschlagen werde.
(Auch nebenbei in guten 5 Minuten ist hier Frühlingsanfang 21. September 2011)
In der 11. Klasse hatte ich ein Kurzreferat über Buenos Aires gehalten. Hier muss ich einfach manche Lehrkräfte kritisieren in Sachen Ausführlichkeit, Inhalt und Zeit einer Präsentation/Referates.
Wie soll es möglich sein in 10 Minuten über eine Landeshauptstadt von einem anderen Kontinenten zu referieren ? Zurück zum Wesentlichen. Als ich meine ersten Stunden in der "Innenstadt" verbrachte hatte sich das Gerede von diesem Kurzvortrag plötzlich als reales Bild vor mir aufgetan. Nur das es jetzt in der Realität passiert - du erlebst es und redest nicht emotionslos drauf los. Ein Beispiel aus meinem Referat sei hier erwähnt. Die "Cartoneros" (Kartonsammler) sind hier oft ca. 6-7 jährige Kinder, die nichts haben und damit probieren an Geld zum Überleben zu kommen. So zeigt sich die Touristenstadt auch von ihren "wahren" Seiten. Später bin ich dann zusammen mit David , dem nun jetzt reisenden Vorfreiwilligen, 2 Minuten weiter an einem Theater vorbeigelaufen. Hier präsentierten sich die Besserbetuchten (coche y ropa). Der Unterschied ist hier zwischen Ober- und Unterschicht sehr auffällig; auch der Umgangston zwischen diesen - absurd und niederträchtig ! Es mangelt an einer angemessenen Kommunikationsebene zwischen diesen "Gruppen"...
UNMENSCHLICHKEIT WOHIN DAS AUGE REICHT
Dafür kommen ja viele Menschen aus dem Ausland und versuchen ihr Bestes diesem Mangel entgegen zu wirken ... muss schlafen hier noch ein paar Bilder ....
Also die Stadt sieht schon wahnsinnig aus! Und das was du erzählst passt dazu - 90 Minuten bist du zu einem Restaurant gefahren, dort alles voll mit Touristen, und dann auf der anderen Seite auch viele Arme Leute.
AntwortenLöschenEs freut mich aber dass du dich zurecht findest, und auch dass du einige bekannte Gesichter von deinem Seminar getroffen hast =) Das ist sicher ein gutes Gefühl.
Bei mir gibt es hier nicht so viel neues) In Stuttgart hat der Wasen angefangen, und wahrscheinlich gehe ich am Mittwoch mit dem Magnus hin =) Wir werden einen neuen Fisch aus der Schießbude ziehen :D Ich wünsche dir noch einen schönen Samstag Abend und dann einen schönen Sonntag! dein Bruder =)
Schön - freu mich zu lesen, von Dir. Ich musste gerade an dich denken und das bald bei dir sommer ist. Eben habe ich mit dem Clemens telefoniert, ich sag dir einen lieben Gruß von ihm.
AntwortenLöschenIch zieh die Woche nach München um, zusammen mit Yulia, noch drei Tage Berlin.
Ich hoffe Dir gehts gut, sein umarmt
Julian